Einweihung des Kinderhauses

Nur wer sät, der kann auch ernten.

Was für eine erfolgreiche Ernte auf dem Feld oder im Garten völlig selbstverständlich ist, wird oft aus dem Blick verloren, wenn es um unsere Kinder geht. Was eignet sich da besser, als zum Erntedankfest ein Kinderhaus zu eröffnen!

 

Lange Zeit haben wir im Vorstand und in der Mitgliederversammlung überlegt, wie wir unseren Kindern geeignete Bedingungen für ihre Kinderstunde schaffen können. Regelmäßig können die Kinder unserer Gemeinschaft während des Gottesdienstes auch eine eigene Kinderstunde erleben. Jedoch war die Küche unseres Gemeinschaftshauses nicht gerade der geeignete Ort, um gemeinsam eine Geschichte aus der Bibel zu hören und anschließend vielleicht auch noch zu basteln oder zu malen. Es fehlte einfach Platz! Eine Lösung musste her! Sowohl im Vorstand als auch in der Mitgliederversammlung wurde um Ideen geworben, die Kinderarbeit räumlich attraktiver gestalten zu können. Wenn wir hier richtig säen und die Saat regelmäßig gut pflegen, bilden wir nicht nur eine gute Grundlage für die Zukunft unserer Gemeinschaft, sondern tragen auch Gottes Wort immer weiter.

Die Suche nach der richtigen Lösung

... gestaltete sich nicht einfach. Schon mit Gottfried Fiedelak, unserem im Mai 2015 verstorbenen Prediger, suchten wir nach Möglichkeiten, die räumlichen Bedingungen insgesamt zu verbessern. Sollten wir den Schritt wagen und an einen Standort umziehen, der uns besserer räumliche Bedingungen anbietet? Sollten wir auf unserem jetzigen Gelände die bestehenden Gebäude umbauen und so mehr Platz für unsere Bedürfnisse schaffen?

Viel wurde beraten, gemessen, Pläne geschmiedet, Pläne wieder verworfen. Bis schließlich die eine Idee bei den Geschwistern auf Zustimmung traf. Auf der freien Fläche zwischen Wirtschaftsgebäude und Dombergmauer sollte ein Gartenhaus aus Holz errichtet werden. Dieses Gebäude würde den preislichen Rahmen nicht zu sehr ausreizen und zudem hofften wir, dass die bürokratischen Hürden für dieses Vorhaben etwas niedriger liegen würden - es handelt sich ja nur um ein schlichtes Holzhaus!

Von der Idee zur Tat

Aus der Idee erwuchs schließlich im Frühjahr 2016 das Holzhaus. Doch der Weg dorthin war länger als gedacht. Es musste nämlich doch ein Architekt zu Hilfe genommen werden, der bei der Bearbeitung der umfangreichen Unterlagen für den Bauantrag behilflich war. Auf dieser Basis wurde dann er Bauplatz stückweise vorbereitet. So zögerte sich der Baustart für das Haus lange hinaus und das Baumaterial für das Kinderhaus musste erstmal unter Planen abgedeckt auf dem Hof überwintern. Im März schließlich war es dann soweit! Doch es wurde nicht gleich mit dem Aufbau begonnen. Jetzt zogen die unzähligen Holzteile erstmal in den Gemeindesaal ein und die Geschwister für ihre Gottesdienste in den kleinen Bibelstundenraum um. Denn vor der Holzschutzbehandlung mussten sich die vielen Teile noch einmal akklimatisieren können. In den Gottesdiensten und Bibelstunden wurden die Geschwister aufgerufen zu helfen. Jetzt wurde jede Hand gebraucht!

Zu Ostern schließlich stand das Kinderhaus. In den nächsten Monaten wurde Stück für Stück all das ergänzt, was zu einem funktionierenden Häuschen gehört.

Einweihung zum Erntedankfest

Viele Dinge mussten noch erledigt werden und nach Lösungen gesucht werden. Jetzt kann sich das Ergebnis sehen lassen. Wir haben ein tolles Kinderhaus gebaut. Nun kann die Kinderstunde auch in einem würdigen Raum gefeiert werden. Endlich haben die Kinder Platz. Wir danken alle Helfern, die in ihrer Freizeit geholfen haben, das Werk gemeinsam zu vollenden.

Im Rahmen des Erntedankgottesdienstes am 02. Oktober 2016 wurde das Kinderhaus an seine jungen Nutzer übergeben.

 

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